Das Rosswell-Ereignis

‘Die’ Ufo-Sichtung, von der wirklich jeder, auch derjenige, dem Themen wie Ufos und Außerirdische vollkommen egal sind, schon einmal gehört hat, ist der berühmte Ufo-Absturz nahe der amerikanischen Kleinstadt Rosswell im Jahr 1947. Für Ufo-Gläubige steht fest, dass damals ein Ufo über dem US-Staat New Mexico abstürzte, dessen Trümmer samt der toten Besatzung des Raumschiffes von der amerikanischen Regierung in Beschlag genommen und unter strengster Geheimhaltung fort geschafft wurde. Die außerirdischen Leichen sowie das ramponierte Raumschiff seien zum Luftwaffenstützpunkt Area 51  in der Wüste Nevadas gebracht worden, wo die Aliens, die als kleine graue Männchen beschrieben wurden, ausführlich untersucht wurden. Um die Bekanntwerdung des Fundes zu verhindern, habe die Regierung sämtliche Gerüchte um einen Ufo-Absturz dementiert und den Fund als Wetterballon deklariert.
Den Mythen-Status, den die Geschichte bis heute hat, verdankt sie einem Buch des amerikanischen Schriftstellers Charles Berlitz, der Zeugen befragt und Nachforschungen angestellt hatte, die Zweifel daran aufkommen ließen, dass es sich bei dem von einem ansässigen Farmer gemeldeten Fund tatsächlich um einen Wetterballon gehandelt hat.
Durch sein 1980 veröffentlichtes Buch wurde die breite Öffentlichkeit auf den Vorfall aufmerksam und Berlitz’ Story sorgte für unglaubliche Furore. Zahlreiche Verschwörungs-Theorien, die von geheimen gegen die Sowjetunion gerichteten Projekten, die mit Aliens nichts zu tun haben über die verschiedensten Gründe dafür, warum das Militär den Fund der Außerirdischen geheim halten wollte bis hin zu Theorien über Aliens, die unbemerkt unter uns Menschen leben, waren die Folge. Nicht nur in Amerika, sondern auf der ganzen Welt, bewegte die Geschichte von Rosswell die Gemüter und diente als Vorlage für verschiedene Filme, Serien und Bücher.